Vorsorge

Unfälle, Krankheit oder Alter können dazu führen, dass eine erwachsene Person wichtige Angelegenheiten nicht mehr regeln kann. Ehepartner, Kinder oder nahe Verwandte können in einer solchen Situation nicht automatisch für den Familienangehörigen handeln oder ihn rechtlich vertreten.
Entgegen einer weit verbreiteten Meinung gibt es nämlich kein gesetzliches Vertretungsrecht von Eheleuten untereinander oder von Kindern gegenüber ihren Eltern. Das Gesetz sieht verschiedene Vorsorgemöglichkeiten vor, mit deren Hilfe man dafür sorgen kann, dass die eigenen Interessen im Falle des Falles gewahrt bleiben und alle wichtigen Angelegenheiten geregelt werden können.